Geschichte

Im November 1978 übernahmen die Gebrüder Josef und Franz Schuler im Alter von 24 Jahren bzw. von 20 Jahren, die Metzgerei zum "Hirschen" und das dazugehörende Schlachthaus
von Oswald Lüönd in Rothenthurm. Sie waren bestrebt ihren Kunden ein reichhaltiges Sortiment von guter Qualität anzubieten. Dies war möglich, dank eigenem Viehverkauf, eigener Schlachtung und Verarbeitung.

Im Verkaufslokal wurden sie zu Beginn von Schwester Ida unterstützt bis die Frauen von Josef und Franz den Laden führten. Über die Jahre bauten sie sich einen Kundenstamm auf und erweiterten den Betrieb
durch den Fleischhandel, eigene Produktion von Wurstwaren, Spezialitäten und Partyservice. Als zweites Standbein gingen sie ihrer grossen Leidenschaft, dem Viehhandel nach. In Biberegg bewirtschaften
sie bis heute noch einen Stall für Nutz- und Schlachtvieh. 

1991 konnten sie das vergrösserte Schalchthaus mit Verarbeitungs- und Kühlräumen an der Müllernstrasse beziehen. Josef zog mit seiner Familie in die Wohnung oberhalb des Schlachthauses ein. Seine vier
Söhne erlernten alle den Metzgerberuf, davon drei im eigenen Betrieb und garantieren das Fortbestehen des Geschäfts. Seit der Übernahme gaben sie ihr Wissen über das Metzgerhandwerk an junge
Auszubildende weiter. 

Am 01.01.2020 übernahmen die vier Gebrüder, Mario, Adrian, Daniel und Alex Schuler die Metzgerei mit dem Schlachthof, Stall sowie Verkaufsladen. Die Metzgerei wird wie bis anhin gleich weitergeführt.